Alle fotografieren?

Amateur- und Alltagsfotografie als Ausstellungsprojekt

Von 2020 bis 2022 wurde am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) in Dresden sowie am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt „BildSehen // BildHandeln. Die Freiberger Fotofreunde als Community of Visual Practice“ durchgeführt.[1] Im Fokus standen der gleichnamige, 1950 gegründete Freiberger Amateurclub, seine Mitglieder und ihre fotografische Arbeit. Untersucht wurden die individuellen und kollektiven visuellen Praktiken der Clubmitglieder sowie ihr fotografisches Schaffen über zwei politische Systeme hinweg.[2] Fotografieren ist dabei als System eng miteinander verbundener Praktiken des Produzierens, Archivierens, Rezipierens, Verarbeitens und Nutzens von Fotografien zu verstehen. Bestimmte Elemente im Prozess der Visualisierung vollziehen die Akteur:innen einzeln (eigentliche Bildaufnahme, Entwicklung und digitale Bildbearbeitung, Archivierung, Gestaltung von Kalendern, Fotoalben oder -büchern etc.), andere wiederum gemeinsam (regelmäßige Clubtreffen, Fotoausflüge, Gestaltung von Büchern, Postkarten, Ausstellungen etc.).

Schwarzweißfoto von drei Personen mit Fotoapparat in einer Landschaft mit Skulpturen

Abb. 1: Ausflug der Freiberger Fotofreunde: ein gemeinsames Vorhaben mit individuellem Fokus; Dorfhain 2021. Foto: Nadine Kulbe ©

Farbfoto von vielen Menschen in einem Raum; im Vordergrund eine Person, die mit dem Handy hölzerne Nußknacker fotografiert.

Abb. 2: Ausflug der Freiberger Fotofreunde mit Familienmitgliedern: Auch die Ehepartner:innen fotografieren, meist mit dem Smartphone;
Seiffen 2022. Foto: Nadine Kulbe ©

Ein Mix aus ethnografischen Methoden (Interviews, teilnehmende Beobachtung, Fotodokumentationen) und kontextualisierenden Quellenrecherchen brachte umfangreiche medienpraxeologische Erkenntnisse zum Verhältnis von Individuum und Kollektiv in einer community of practice und den von ihr im Laufe der Zeit etablierten Lehr-Lern-Prozessen, zu Fotografie als multisensorischer Praxis, zur Generierung und zum Transfer von Erfahrungswissen sowie zur Bedeutung von Fotoarchiven als Kapital und Ressource.[3] Das Besondere an den Freiberger Fotofreunden – ihre lange Clubgeschichte, ihre auch Familienmitglieder einbeziehende fotografische Arbeit, ihr Selbstbild als Chronist:innen der Bergstadt Freiberg, ihre Wirksamkeit in der Öffentlichkeit mit Ausstellungen und Publikationen – wie auch analytische Ergebnisse der Forschungsarbeit konnten im Laufe des Projekts allerdings immer nur punktuell in Vorträgen und Aufsätzen einem zumeist wissenschaftlichen Publikum präsentiert werden. Eine Ausnahme bildet der von Torsten Näser und Oliver Becker produzierte Film „Gunther Galinsky. Fotofreund“ über den ehemaligen, vor Projektbeginn verstorbenen Clubleiter, der die Arbeit der Fotofreunde über Jahrzehnte geprägt hat.[4] Die Konzeption und Realisierung einer Ausstellung, die angesichts des Mediums Fotografie und der Akteur:innen als sicherlich angemessenste und öffentlich wirksamste Vermittlungsform gelten darf, war in der dreijährigen Projektlaufzeit jedoch nicht möglich.

Farbfoto von Papiertaschen und Händen

Abb. 3: Negativtaschen für Kleinbildfilme im privaten Fotoarchiv, Freiberg 2020. Foto: Nadine Kulbe ©

Farbfoto

Abb. 4: Still aus Rohmaterial für den Film „Gunther Galinsky, Fotofreund“, 2022 Oliver Becker und Torsten Näser unter Verwendung
von Material Gunther Galinskys im Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg/Stadtarchiv Freiberg ©

Seit vielen Jahren fördert die DFG allerdings Erkenntnistransferprojekte. Wissenschaftler:innen erarbeiten hier gemeinsam mit sog. Anwendungspartner:innen den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis. Bei kulturwissenschaftlichen Forschungen sind hier auch insbesondere kritische Reflexionen von (in diesem Fall fotografischem) Alltagshandeln gemeint, die eine breitere Öffentlichkeit in ihrem eigenen Tun ansprechen sollen. Voraussetzung für ein Erkenntnistransferprojekt ist ein bereits erfolgreich durchgeführtes DFG-Grundlagenprojekt. Der „Anwendungsfall“ eines Forschungssettings wie des eben skizzierten kann beispielsweise eine Ausstellung sein – oder auch drei wie bei dem hier vorzustellenden Projekt. Dafür wurden als Anwendungspartner (und Ausstellungsorte) das Stadtmuseum Jena, die Technischen Sammlungen Dresden sowie das LWL-Museum Henrichshütte Hattingen gewonnen. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit lokalen Fotoclubs und ortsbezogen über Soziale Medien agierenden Fotoakteur:innen in Dresden, Jena und Hattingen essenzieller Bestandteil des Projekts. Die bereits im Vorgängerprojekt gewonnenen Erkenntnisse sollen durch diese Zusammenarbeiten erweitert und vergleichbar wie auch durch Erweiterung der Amateur- hin zu einer Alltagsperspektive für ein größeres Publikum adressierbar gemacht werden.

 

Konzept

Im Mittelpunkt der Ausstellung wird die Fotografie als Alltagspraxis und gesellschaftliches Massenphänomen, als Instrument der Vergemeinschaftung (von Amateur:innen) und als visuelles Erbe stehen. Der Ausstellungstitel „Alle fotografieren?“ trägt dem Umstand Rechnung, dass die Fotografie, nachdem sie Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem ein Medium gewerblicher Fotograf:innen und oft wohlhabender engagierter Amateur:innen war, mit der Entwicklung von Kleinbildkamera und Rollfilm nicht nur neue Ästhetiken hervorbrachte, sondern zunehmend auch breitere Bevölkerungsgruppen erreichte. Die Entwicklung von Farbfilm, Großlabor, Polaroid- und Einwegkamera, später Digitalkamera, Smartphone und Social Media, die alle auf einen Massenmarkt zielten und zielen, gab der gesamtgesellschaftlichen Situierung des Mediums zusätzlich Auftrieb bzw. reproduzierte sie. Heute durchzieht die Fotografie den Alltag mehr denn je – von Smartphone-Fotos als einfache Notiz bis hin zur engagierten Amateur:innen-Fotografie.

Farbfoto von vier Personen, die kniend Blumen im Beet fotografieren.

Abb. 5: Fotografieren, Bad Elster um 2020, Foto: Klaus Enkelmann ©

Der Fotografie als vielschichtigem Phänomen nähert sich die Ausstellung mit Zugängen der Medienpraxisforschung an. Der Ansatz fokussiert soziale und mediale Praktiken als alltägliche Handlungen bzw. als Elemente des Alltags, beispielsweise das Fotografieren als visuelle Notiz, Erinnerung oder Urlaubsfotogruß, der über Instant-Messaging-Dienste verschickt wird. Praktiken sind wiederkehrende, routinierte Handlungsmuster – in diesem Fall um das Fotografieren im bewusst weiten Sinne gruppiert –, die kollektiv geteilt werden. Praktiken verknüpfen das konkrete Doing als körperliche und mentale Aktivität (Subjektivierungen) mit Wissensbeständen (Diskursen) und der Nutzung von Dingen (Materialität). Akteur:innen (Subjekte) sind die Träger:innen von Praktiken.

 

Akteur:innen

Bereits im Vorgängerprojekt standen mit den Freiberger Fotofreunden die fotografierenden Akteur:innen im Mittelpunkt. Da erfahrungsgemäß das Interesse von Museums- und Ausstellungsbesucher:innen vor allem bei lokalen Themen hoch ist, und um die Erkenntnisse aus Freiberg (bspw. die durch die lange Clubgeschichte bedingte Herausbildung eines kollektiven ästhetischen Verständnisses) mit anderen Clubs und Fotoakteur:innen vergleichen bzw. auch erweitern zu können, werden an den drei Ausstellungsstandorten vor Ort agierende Fotoclubs und Einzelakteur:innen in den Blick genommen. In Jena fiel die Wahl auf den Fotoclub UNIFOK Jena e. V. Mit einigen Clubmitgliedern steht das Stadtmuseum Jena, der Standort der ersten Ausstellung, schon seit längerem im Kontakt und hat bereits auch Fotografien in den Bestand übernommen.

Der UNIFOK (Universitätsfotoklub) wurde 1962 gegründet und war ursprünglich der Fotozirkel der Jenaer Hochschulgruppe des DDR-Kulturbundes. Seit 1996 ist die Gruppe ein eingetragener Verein und Mitglied im Thüringer Landesverband der Gesellschaft für Fotografie (GfF). Zu ihren Aktivitäten gehören beispielsweise die Teilnahme an den jährlichen Mappenwettbewerben der GfF, Fotoexkursionen und die Gestaltung mehrerer Ausstellungen pro Jahr. Alle 14 Tage treffen sich die Mitglieder zum Clubabend, der in einem Seminarraum im Hauptgebäude der Jenaer Universität stattfindet, und sprechen über gemeinsame Vorhaben, bewerten Wettbewerbsbilder und eigene Fotografien. Zu den von den Mitgliedern bevorzugten fotografischen Motiven und Genres zählen neben ihrer Heimatstadt Jena generell Stadt und Architektur, Landschaft und Natur, Porträt und Akt, im Privaten natürlich auch persönliche und familiäre Ereignisse wie Feiern und Reisen.

Schwarzweißfoto von alten Häusern

Abb. 6: Unterlauengasse, Jena 1986. Foto: Dietrich Kunert ©

Farbfoto einer Stadtansicht mit Wolken von oben

Abb. 7: Blick auf Jena, 2025. Foto: Peter Schlegel ©

Farbfoto von modernen Häusern

Abb. 8: Abbeplatz, Jena 2020. Foto: Dietrich Kunert ©

Schwarzweißfoto eines Baumes ohne Blätter

Abb. 9: Baum, Infrarot, o. J. Foto: Klaus Enkelmann ©

Schwarzweißfoto einer alten Frau

Abb. 10: Im Gebet, Bhutan 2015. Foto: Andreas Mund ©

Wandel

Die Ausstellung, die auf den Erkenntnissen des Vorgängerprojekts aufbaut, in ihren Vermittlungsabsichten aber wie vorgenannt darüber hinausweist, wird sich in fünf thematische Kapitel gliedern, die vom Längsschnittthema „Wandel“ durchzogen sind. Das zeigt sich bereits im ersten Kapitel „Vielfalt“, denn Fotografie ist Wandel: ein Medium, um Wandel festzuhalten, und gleichzeitig – seit ihrer Erfindung – selbst einem fortwährenden Wandel unterworfen. Dieser Wandel bedingt Vielfalt: der Akteur:innen, der Motive, der Technik, des Materials, der Präsentation. Neuerdings verändert die Künstliche Intelligenz die Fotografie, und es bleibt offen, wohin sie uns führen wird.

Das nächste Kapitel widmet sich den unterschiedlichen „Akteur:innen“ der Alltags- und Amateurfotografie, wobei das Spektrum von Menschen, die medial ganz „unbedarft“ fotografieren, über engagierte und clubmäßig organisierte Fotogruppen bis hin zu Einzelpersonen reicht, die als Foto-Content-Creator:innen ihre Bilder auf Social Media-Plattformen zirkulieren lassen. Neben den Akteur:innen werden auch ihre jeweiligen charakteristischen Formen der Vergemeinschaftung in den Blick genommen. Dem zugrunde liegen die ausstellungsleitenden Fragen, wer eigentlich fotografiert, ob wir wirklich alle fotografieren? Und mit welcher Motivation wir das tun? Alltag, Urlaub, Freizeit und Arbeit bieten immer wieder Anlass, die Kamera oder das Smartphone in die Hand zu nehmen und einen Moment, eine Idee, einen Eindruck festzuhalten. Viele Fotoamateur:innen treffen sich in ihrer Freizeit regelmäßig in einer Gruppe, um gemeinsam über ihr Hobby zu sprechen. Sie wenden Zeit und Geld auf, sind kreativ, haben gehobene ästhetische Ansprüche. Wer sind diese Fotoamateur:innen, die sich off- wie online austauschen, mit- und voneinander lernen, gemeinsam ausstellen und publizieren?

Wie gemeinsame, aber auch individuelle fotografische Arbeit konkret aussieht, zeigt das Kapitel „Aneignung“, in dem fotografische Räume im Mittelpunkt stehen. Unser Alltag findet meist dort statt, wo wir leben. Wir kennen den uns umgebenden Raum, der sich doch stetig verändert. Fotograf:innen eignen sich diesen Raum mit ihren Bildern an und gestalten ihn dadurch mit. Sie zeigen bekannte oder ungewöhnliche Perspektiven auf Plätze, Gebäude, Betriebe oder Landschaften in Geschichte und Gegenwart. Fotos werden somit für eine Gesellschaft und für die Ortsgeschichte relevant. Ausstellungen von Amateurfotograf:innen an öffentlichen Orten machen ihren Blick und den Wandel für alle erfahrbar. Es soll hier vor allem um die konkreten Städte Jena, Dresden und Hattingen gehen und um die Frage, wie ein Ort fotografische Praktiken, etwa chronistische Tätigkeiten, bedingt. Aneignung wirft daneben auch die Frage nach Autor:innenschaft und damit verbundene rechtliche Dimensionen auf.

Die Frage, welche Praktiken das ewige Versprechen der Fotografie, nämlich Dinge aus dem Fluss der Zeit herauszulösen und (als Erinnerung) zu bewahren, hervorbringt, wird im Kapitel „Nachhaltigkeit“ diskutiert. Fotos sind Dokumente des Wandels, aber nur wenn sie gemacht und anschließend archiviert und wiedergefunden werden. Amateur:innen archivieren ihre Fotos meist sehr akribisch, Museen und Archive ebenso. Auf Smartphones herrscht hingegen oft Unordnung. Zur Archivierung gehört auch das Auswählen, denn nicht alles kann und muss erhalten werden. Nach welchen Kriterien werden Bilder bewertet? Welche Fotos können zukünftig unsere Gegenwart zeigen? Im Mittelpunkt stehen hier sowohl die archivierenden Praktiken einzelner Akteur:innen wie auch die von Museen und Archiven, die Fotografien als Teil des kulturellen Erbes bewahren.

Das abschließende Kapitel „Körperlichkeit“ ist dem subjektivierten Wissen im Rahmen fotografischer Praktiken gewidmet. Dies schließt die verinnerlichten Körperhaltungen derjenigen ein, die fotografieren und damit auf der Suche nach Motiven etwa nicht nur ihre Augen, sondern ihren Körper als sensorisches Ganzes einsetzen. Denn Fotografieren spricht viele Sinne an. Wir spüren, hören, riechen, schmecken und versuchen, diese Eindrücke fotografisch festzuhalten. Jemanden, der fotografiert, erkennen wir meist sehr schnell: an der typischen Körperhaltung mit der Kamera vor dem Gesicht oder dem Smartphone – im Fall von Selfies – weiter von sich gestreckt. Solche und andere Körperlichkeiten und die damit verbundenen Praktiken sind typisch für viele Aspekte des Fotografierens – vom Sitzen bei der Bildbearbeitung über den Aufbau einer Ausstellung bis hin zum Posing vor der Kamera, das auf eine eigene Kulturgeschichte zurückblickt.

Ein zentrales Ziel des Projekts „Alle fotografieren?“ ist darüber hinaus, die Zusammenarbeit von regional und regionalhistorisch arbeitenden Museen und lokalen Fotoamateur:innen zu stärken und gleichzeitig das Potenzial der Alltags- und Amateurfotografie für zukünftige Sammlungsstrategien auszuloten. Amateurfotografien zeigen oft alltägliche Szenen, die eher selten im Fokus des institutionellen Sammelns stehen, in späteren Zeiten aber zu raren „Zeitdokumenten“ werden können.

So schilderte im Vorgängerprojekt ein Mitglied der Freiberger Fotofreunde die Entstehung eines ungewöhnlichen Hochzeitsbildes in den 1980er Jahren: Eine Ladung Kohlen zur Bestückung der heimischen Heizung war geliefert worden und musste schnellstmöglich in den Keller geschippt werden – ausgerechnet am Hochzeitstag. Es entstand eine Aufnahme des Paares, die anschließend natürlich im Hochzeitsalbum landete. Jahrzehnte später wurde für eine Publikation über die DDR-Zeit ein Foto des einst so alltäglichen, aber selten im Bild dokumentierten Kohle-Schippens gesucht. Der Freiberger Fotograf konnte mit seinem „Hochzeitsbild“ helfen.

Nicht nur die Fotografie als Medium, Technik und materielles Dokument befindet sich in einem steten Wandel. Auch die Motive, ihre Bewertung und Relevanz sind immer wieder Veränderungen unterworfen, die nur schwer antizipiert werden können. Die Ausstellungen möchten in diesem Sinne nicht nur das fotografische Schauen und Beobachten, sondern auch das auf Vergangenheit und Zukunft gerichtete Sammeln und Bewahren der Gegenwart in den Blick nehmen. Die Besucher:innen sollen gleichfalls für den kulturellen Wert, die historischen und sozialen Bedingungen und schließlich die medialen Wirkungen der Praxisform Fotografie sensibilisiert werden.

Die Gelegenheit, sich vom Erkenntnistransfer zu überzeugen, gibt die erste der drei Ausstellungen, die unter dem Titel „Alle fotografieren? Alltags- und Amateurfotografie in Jena“ im dortigen Stadtmuseum ab dem 4. September 2026 zu sehen sein wird.[5]

Plakat mit Schrift: Ein Mann fotografiert liegend, dahinter sind die Beine anderer Personen zu sehen.

Abb. 11: Ankündigung der Ausstellung „Alle fotografieren?“ im Stadtmuseum Jena, unter Verwendung eines Fotos von Walter Streit / Archiv UNIFOK e.V. ©

 

[1] Vgl. Nathalie Knöhr/Nadine Kulbe/Torsten Näser, „Das ist mal weg sonst. Es geht verloren.“ Über die Erforschung eines Amateurfotoclubs, in: Volkskunde in Sachsen 33 (2021), S. 245-266; sowie das projektbegleitende Blog „Bildsehen / Bildhandeln. Akteur:innen und Praktiken der Amateur- und Alltagsfotografie“, https://fotografie.hypotheses.org/ [20.04.2026].

[2] Zur DDR-Zeit vgl. Nadine Kulbe, Graubereich. Wie politisch war die Amateurfotografie in der DDR?, in: Volkskunde in Sachsen 37 (2025), S. 205-232.

[3] Vgl. u.a. Nadine Kulbe, Fotografieren, schreiben, platzieren, ansehen. Das Fotobuch als Praxis des Verarbeitens, in: Ulrich Hägele (Hg.), Kuratierte Erinnerungen. Das Fotoalbum, Münster/New York 2023, S. 171-182; dies., Was kommt vor der Institutionalisierung? Wie Amateurfotograf:innen mit ihren privaten Fotoarchiven umgehen, in: Anja Schürmann/Kathrin Yacavone (Hg.), Die Fotografie und ihre Institutionen. Von der Lehrsammlung zum Bundesinstitut, Berlin 2024, S. 116-130; Torsten Näser, Zwischen Leben und Tod. Zur Konstruktion temporaler Ordnungen von Fotografien im Film, in: Manuel Trummer u.a. (Hg.), Zeit. Zur Temporalität von Kultur, Münster/New York 2023, S. 243-251, https://elibrary.utb.de/doi/book/10.31244/9783830997146 [20.04.2026]; Nathalie Knöhr/Ira Spieker, BlickWechsel. Zur Vermittlung von fotopraktischem Wissen und Erfahrung. Ein Fotoessay, in: Sabine Eggmann/Martina Röthl (Hg.), Erfahrung. Empirisch-kulturwissenschaftliche Reichweiten. Ein Lesebuch, Münster 2025, S. 143-152.

[4] Vgl. Torsten Näser/Oliver Becker: „Gunther Galinsky, Fotofreund“. Filmporträt (30 Min.), 2022, https://fotografie.hypotheses.org/filmportraet-gunther-galinsky [20.04.2026].

[5] Vgl. Stadtmuseum Jena, Website: Ausstellungsankündigung, https://www.stadtmuseum-jena.de/de//1041194 [20.04.2026].

 

 

 

 

Zitation


Nadine Kulbe und Torsten Näser, Alle fotografieren? Amateur- und Alltagsfotografie als Ausstellungsprojekt, in: Visual History, 04.05.2026, https://visual-history.de/project/kulbe-naeser-alle-fotografieren/
DOI: https://doi.org/10.14765/zzf.dok-3035
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