Das digitale Bild – zweite Förderperiode

Auftaktveranstaltung des DFG-Schwerpunktprogramms: 30. März bis 1. April 2023 per Zoom

Plakat, auf dem die Veranstaltung angekündigt wird. Im Hintergrund eine digital gestaltete, abstrakte Ansicht von Farben und Formen.

„Das digitale Bild“ führt aus multiperspektivischer Sicht exemplarische Projekte zusammen und thematisiert dabei die zentrale Rolle, die das Bild im komplexen Prozess der Digitalisierung von Wissen in Theorie und Praxis spielt, erstellt mit DALL-E (02/2023).

Das durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderte Schwerpunktprogramm (SPP) „Das digitale Bild“ untersucht seit Ende 2019 die Rolle, die das Bild im komplexen Prozess der Digitalisierung von Wissen in Theorie und Praxis spielt. Die beiden Sprecher des Projekts, Hubertus Kohle (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Hubert Locher (Philipps-Universität Marburg / Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg), koordinieren nun auch in der zweiten dreijährigen Förderperiode von 2023 bis 2026 zehn Einzelprojekte, die sich aus unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und Fachperspektiven dem Phänomen des digitalen Bildes nähern. So fokussiert das SPP nicht nur Theorie und ethische Dimensionen, sondern auch technische Entwicklungen und die Wirkmacht digitaler Bilder. Zwischen theoretisch und praktisch orientierter Aufarbeitung changierend geht es um eine multiperspektivische und kritische Reflexion der mit dem digitalen Bild einhergehenden epistemologischen Umwälzung.

Um eine enge Zusammenarbeit und Verzahnung der Teilprojekte und einen stetigen transdisziplinären Austausch im Rahmen des Gesamtprojektes zu ermöglichen, finden regelmäßig Tagungen und Workshops statt, die die Forscher:innen aus ganz Deutschland und oftmals auch eingeladene internationale Gastredner:innen zur gemeinschaftlichen Diskussion zusammenführen.

Wurde die erste Förderperiode vornehmlich von München aus koordiniert, so wechselt nun die Hauptsprecherschaft nach Marburg an das Team des DDK. Aus diesem Anlass laden wir zum offiziellen Start der zweiten Förderperiode herzlich zu unserer Auftaktveranstaltung vom 30. März bis 1. April 2023 ein. Während sich im Rahmen dieser Tagung die in die Teilprojekte involvierten Forscher:innen kennenlernen und ihre Projekte präsentieren, ist es auch einem breiteren, inhaltlich interessierten Publikum via Zoom möglich, den neuesten Debatten und Fragestellungen zum digitalen Bild zuzuhören und sich über die Chat-Funktion mit Fragestellungen in die Diskussion einzubinden.

Hierzu finden Sie stetig aktualisiert den Zoom-Zugangslink nebst ausführlichem Tagungsprogramm auf unserer Homepage: https://www.digitalesbild.gwi.uni-muenchen.de/auftaktveranstaltung-der-zweiten-foerderphase-31-3-1-4-2023/

Außerdem laden wir Sie herzlich ein, sich unsere Projektwebseite anzusehen, die über den Projektverlauf sowie über interessante Neuigkeiten aus Forschung und Wissenschaft rund um das digitale Bild informiert: https://www.digitalesbild.gwi.uni-muenchen.de/

Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme an der Tagung würden wir uns, die Wissenschaftler:innen des DFG-Schwerpunktprogramms „Das digitale Bild“, sehr freuen.

 

Programm

Donnerstag, 30.03.2023

12:30 – 13:45 Uhr: Begrüßung und Einführung durch die Sprecher / Vorstellung des Koordinationsteams / Vorstellung der Infrastruktur

Panel 1: Historie und Theorie des digitalen Bildes

13:45-14:45 Uhr: Projekt: Designing habits. Das digitale Bild als Anwendung
(Matthias Bruhn, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe)

15:30-16:30 Uhr: Projekt: CD-Rom-Kunst: Bilder des digitalen Imaginären
(Barbara Filser, Karlsruher Institut für Technologie)

18:00-19:00 Uhr: Keynote: Invective Gaze – Das digitale Bild und die Kultur der Beschämung
(Tanja Prokić, Ludwig-Maximilians-Universität München)

 

Freitag, 31.03.2023

Panel 2: Medienpraxis des digitalen Bildes

09:00-10:00 Uhr: Projekt: Curating the Feed: Interdisziplinäre Perspektiven auf digitale Bilderfeeds und ihre Curatorial Assemblages
(Christoph Bareither, Eberhard Karls Universität Tübingen, Benno Stein, Bauhaus-Universität Weimar, Sabine Wirth, Bauhaus-Universität Weimar)

10:00-11:00 Uhr: Projekt: 4D Imaging: Von der Bildtheorie zur Bildpraxis
(Kathrin Friedrich, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Moritz Queisner, Charité – Universitätsmedizin Berlin)

11:30-12:30 Uhr: Projekt: Bewegbare Bilder festhalten. Screenshots als theoretisierende Medienpraxis
(Jens Ruchatz, Philipps-Universität Marburg)

Panel 3: Methoden des digitalen Bildes

14:00-15:00 Uhr: Projekt: Granularitäten von Zerstreuung und Materialität: Visualisierung eines Fotoarchivs über Diaspora
(Marian Dörk, Fachhochschule Potsdam)

15:30-16:30 Uhr: Projekt: Reflexionsbasierte künstliche Intelligenz in der Kunstgeschichte – erklärbare hybride Modelle für die Bildersuche und -analyse
(Hubertus Kohle, Ludwig-Maximilians-Universität München, Ralph Ewerth, Leibniz Universität Hannover)

 

Samstag, 01.04.2023

Panel 4: Ethische Dimension des digitalen Bildes

9:00-10:00 Uhr: Projekt: Der interaktive Blick – Zu Status und Ethik von Überwachungsbildern in digitalen Spielen
(Martin Hennig, Eberhard Karls Universität Tübingen)

10:00-11:00 Uhr: Projekt: Glokalisierung des digitalen Bildes: Ethik, Bildhandeln und innovative Methoden
(Evelyn Runge, Universität zu Köln)

Panel 5: Historie und Theorie des digitalen Bildes

11:30-12:30 Uhr: Projekt: Vormoderne Bausteine einer Theorie des digitalen Bildes
(Andreas Grüner, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Julian Schreyer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

12:30-13:30 Uhr: Diskussion zur Planung des SPP-Programms und Abschluss der Tagung

 

Registrierung zum Zoom-Webinar über unsere Homepage oder direkt über diesen Link: https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_JD7nK0t2T56V3Qo0LTMFZA

 

Für weitere Informationen und Fragen kontaktieren Sie bitte das Koordinationsteam und die Sprecher des SPP über: dasdigitalebild@fotomarburg.de

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