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Emily C. Bruce is an Assistant Professor of History at the University of Minnesota Morris. Her first book, „Revolutions at Home: The Origin of Modern Childhood and the German Middle Class“, was published in 2021 by the University of Massachusetts Press. Other recent publications include work on girlhood and youth periodicals, children’s letter writing, and comparative domestic education in Social Science History, Paedagogica Historica, and the Journal of Modern Chinese History. Her new research investigates gendered and classed dimensions of siblinghood across the life course in German, Irish, and French-Canadian migrations to the United States, 1840-1930.
MJ Maynes is a Professor Emeritus of History at the University of Minnesota. She is a historian of Modern Europe with interests in comparative and world history. Her work explores the history of the family, gender and generational relations, class dynamics, and personal narratives. Her books include: Children and youth as subjects, objects, agents: innovative approaches to research across space and time, co-edited with Deborah Levison and Frances Vavrus (Palgrave Macmillan, 2021), in which she has a chapter entitled: “Visualizing the Spaces of Childhood in Graphic Memoirs;” The Family: A World History (Oxford, 2012), co-authored with Ann Waltner; and Telling Stories: The Use of Personal Narratives in the Social Sciences and History (Cornell, 2008), co-authored with Jennifer Pierce and Barbara Laslett. She has also served as co-editor of several journals, including Gender & History.
Dr. Christina Benninghaus is a Senior Lecturer at the Interdisciplinary Center of Gender Studies, Bielefeld University, Germany. She has taught at the Universities of Halle, Bochum, Gießen, Bielefeld, and at Wadham College, University of Oxford (2017-2021). Her research has focused on the history of girlhood, on social protest and on the history of reproduction, including artificial insemination, voluntary and involuntary childlessness, male sterility, and adoption as a reproductive technology.
In 2023, she initiated and co-authored a position paper on the state of the art of women’s and gender history (https://pub.uni-bielefeld.de/record/2983040). In recent years, her research has focused on the possibilities and problems of writing gender history on the basis of visual sources.
Niklas Weber ist Historiker und Kulturwissenschaftler. Im Februar 2026 erscheint sein Buch „Passagiere. Klasse, Geschlecht und ‚Rasse‘ auf der Eisenbahnreise des 19. Jahrhunderts“. Seit Oktober 2025 ist er wissenschaftlicher Volontär am ZZF Potsdam.
Teresa Schenk studierte Kultur- und Geschichtswissenschaften in Lüneburg, Utrecht und Berlin. Sie war zuletzt Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrstuhls für Europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zudem koordinierte sie das Erfassungsteam des Digitalisierungsprojekts „Die Sammlung Peter Plewka – Kreuzberg vor 1945 in historischen Ansichtskarten“ am FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum. Aktuell arbeitet sie an einem Dissertationsprojekt, das sich mit der Geschichte der Naturheilkunde im Kaiserreich beschäftigt.
Jana König arbeitet zur Geschichte der Linken in Deutschland, zu Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft sowie zu Geschichts- und Vergangenheitspolitiken. Sie ist Mitglied des AutorInnenkollektivs Loukanikos. Von 2022 bis 2025 leitete sie die Sammlung und das Archiv des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums. 2024 entwickelte und leitete sie das Digitalisierungsprojekt „Die Sammlung Peter Plewka – Kreuzberg vor 1945 in historischen Ansichtskarten“ und übernahm die kuratorische Leitung der Ausstellung „Aus der Zeit. Eine Kreuzberger Postkartensammlung“.
Johann Henningsen ist Historiker und Doktorand im Projekt „Die radikale Rechte in Deutschland, 1945-2000“, Moses Mendelssohn Zentrum und Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (beide Potsdam). Er promoviert dort zu einer integrierten Geschichte des rassistischen Pogroms in Rostock-Lichtenhagen 1992. Zuvor war er Projektkoordinator im Dokumentationzentrum „Lichtenhagen im Gedächtnis“ in Rostock.
Hans Hugo Hoffmann ist Porträt- und Dokumentarfotograf aus Berlin. Im Jahr 2024 schloss er die Masterclass Fotografie an der Berlin School of Photography ab und studierte danach an der Ostkreuzschule für Fotografie, Klasse Annette Hauschild. In seinen meist langfristig angelegten Projekten setzt sich Hoffmann mit gesellschaftlichen Strömungen und Veränderungen auseinander. Er blickt hinter die Fassade der Menschen, um festzuhalten, was sie antreibt und bewegt. Als ausgebildeter Diplomkaufmann arbeitete Hoffmann viele Jahre in internationalen Unternehmen und gründete 2010 ein Karriereportal für ÖkonomInnen: inomics.com. Ein Geschenk seiner Mutter – eine Rolleiflex-Kamera Baujahr 1955 – führte ihn schließlich zur Fotografie. Mit seinen dokumentarischen Projekten versucht Hoffmann die Nuancen menschlicher Erlebnisse und Erfahrungen einzufangen. Er konzentriert sich auf Themen des gesellschaftlichen Wandels, der kulturellen Identität und der unerwarteten Momente, die das zeitgenössische Leben prägen.
Prof. Dr. Bernd Lindner ist Kulturhistoriker und -soziologe sowie Autor und Kurator. Er war mehr als 15 Jahre in Leipzig und München in der Jugendforschung tätig, apl. Professor an der Universität Karlsruhe, von 1994 bis 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig bei der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Veröffentlichungen zur DDR-Geschichte, Fotografie, Jugendkultur und Rockmusik, u.a.: „Die demokratische Revolution in der DDR 1989/90“ (2010), Textautor der Internetpräsentation „Das Wunder von Leipzig - 9. Oktober 1989“ (MDR/ARTE, 2010, Grimme-Online-Award).