Helden der Heimkehr

Eine Ausstellung des Berliner Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung zeigt die nationalsozialistische Perspektive auf Flucht und Vertreibung

Eine merkwürdige Ausstellung im Berliner Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung entlarvt die ikonischen Treck-Bilder Hanns Tschiras als NS-Propaganda. Doch sie lässt auch etwas weg.

CfP: Workshop „Bilder der Reformpädagogik und der Jugendbewegung“

Göttingen, 5.-6. Oktober 2026 – Deadline: 18. Januar 2026

Der gemeinsame Workshop der BBF, der Pädagogischen Hochschulen Thurgau und der Nordschweiz, der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und der Georg-August-Universität Göttingen widmet sich dem Thema „Inszenierung“ insbesondere mittels Film und Fotografie in der Reformpädagogik und Jugendbewegung.

VH-Empfehlungen aus dem Jahr 2025

Am Ende des Jahres 2025 hat das Redaktionsteam von Visual History – wie immer – die ganz persönlichen Highlights unter den diesjährigen Beiträgen zur Wieder- oder Neu-Lektüre empfohlen.

Der Weltkrieg der Bilder

Die Zeitschrift „Fotogeschichte“ über Fotoreportage und Kriegspropaganda in der illustrierten Presse

„Migrant Mother“, Fotografin: Dorothea Lange, Kalifornien, USA 1936 Das Bild zeigt Florence Owens Thompson, 32 Jahre alt, mit drei ihrer Kinder 1936 in Kalifornien. Die berühmt gewordene Fotografie ist unter dem Titel „Migrant Mother“ in die Fotogeschichte eingegangen. Die Library of Congress untertitelt das Bild so: „Destitute pea pickers in California. Mother of seven children. Age thirty-two. Nipomo, California.“ Das Foto entstand im Auftrag der Farm Security Administration (FSA), einer von Frankling D. Roosevelt 1937 gegründeten Organisation, die der armen Landbevölkerung helfen sollte und die Zeit der „Great Depression“ fotografisch dokumentiert hat. Quelle: United States Government. Dorothea Lange's "Migrant Mother": Photographs in the Farm Security Administration Collection: An Overview. Prints and Photographs Reading Room. Library of Congress, United States Goverment, Wikimedia Commons, Lizenz: Public Domain
Gerhard Paul, BilderMACHT. Studien zur Visual History des 20. und 21.

Alle Macht den Bildern?

Das neue Buch von Gerhard Paul. Besprochen in „Fotogeschichte“ Heft 130 (2013)

Ein finnisches PK-Foto von PK-Fotograf Manninen, aufgenommen in der Nähe von Sortavala im August 1941. Laut Bildunterschrift zeigt das Bild sowjetische Gefangene. Vorne sind zwei Soldatinnen zu erkennen, die nicht dem deutschen Feindbild von blutrünstigen „Flintenweibern“ entsprachen. Das Bild ist, womöglich wegen der Unschärfe von der Zensur als "nicht zu veröffentlichen" klassifiziert. Quelle: Finnish Wartime Photograph Archive (CC)
Little Italy, New York 1943 © Estate of Fred Stein

Fotoausstellung Fred Stein

Die Fotoausstellung „Im Augenblick. Fotografien von Fred Stein“ im Jüdischen Museum Berlin

Screenshot flickr.com, Bildersuche "Geschichte" mit Creative-Commons-Lizenzen (22.1.2014)
Zur Verfügung gestellt vom Fotomuseum Winterthur, Presseabteilung, Frau Martina Egli

Fotografie als Forschung

Die Ausstellung „Cross Over. Fotografie der Wissenschaft – Wissenschaft der Fotografie“ im Fotomuseum Winterthur

Das Bild als Werbeargument auf der Titelseite: Der erste Geschichtsunterricht. Mit Erzählungen aus dem Weltkriege. Kahnmeyer/Schulze, Bielefeld/Leipzig, 1917, inneres Vorsatzblatt.
Thomaz Farkas Menschen auf dem Dach des Nationalkongresses, am Tag der Einweihung Brasílias, 21. April 1960 © Instituto Moreira Salles

Brasiliens Moderne 1940–1964

Katalog zur Ausstellung erschienen

Ein Problem derzeitiger Onlineangebote zur Bildrecherche ist ihre Reduktion auf zumeist knappe Aussagen zum Bildinhalt. Hier ein Beispiel aus dem Online-Bildkatalog des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung: Die Montage zeigt zum einen die spärlichen Angaben zur Aufnahme des Epitaphs Johannes Zecks in der Danziger Marienkirche im Bildkatalog, zum anderen eine Zusammenstellung der Zusatzmaterialien, die sowohl im Entstehungs- wie Rezeptionskontext des abgebildeten Fotos stehen und sich ebenfalls in den Sammlungen des Herder-Instituts befinden (Herder-Institut, Bildarchiv: Inv.-Nr. 89629; Dokumentesammlung: Drost 100–75, -19, -20, Bibliothek: 7 IX C4). Das Beispiel macht deutlich, welcher Verlust an Zusatzinformationen eine reine Nutzung der Onlineangebote mit sich bringen kann im Gegensatz zu einer Zusatzrecherche im analogen Archiv.

Das historische Bildarchiv im digitalen Zeitalter

Überlieferung, Sammlung und digitale Re-Kontextualisierung

Károly Kincses (Fotomuseologe, Fotohistoriker und Kurator) in seinem Büro im Mai Manó-Haus.

Foto(grafen)-Ikonen und Forschungsdesiderate

Aktuelle Herausforderungen bei der Deutung der ungarischen Fotografie des 20. Jahrhunderts

Bethlen, Petőfi und Capa: die aktuellen Ausstellungen des Ungarischen Nationalmuseums im Dezember 2013.

Helden im Nationalmuseum

Zur aktuellen Capa-Ausstellung in Budapest

Schriftzug des neuen Capa-Zentrums in Budapest.

Themendossier: Robert Capa und seine Nachfolger

Die Institutionalisierung der modernen ungarischen Fotografie, von Eszter Kiss

Das Logo des Robert Capa Zentrums für zeitgenössische Fotografie in Budapest.

„Ein großes Fest und eine Belastungsprobe“

Das Capa-Zentrum in Budapest eröffnet unter großem Andrang seine erste Ausstellung „Zeitgenössische Bildprojektionen“

Fotograf, Bildredakteur, Ausbilder, Dozent, Jurymitglied, Leiter des ungarischen Fotografenverbandes ... – Tamás Féner war und ist seit Ende der 1950er-Jahre in den verschiedensten Funktionen in der ungarischen Fotografie zugegen.

Capa, Hajas und/oder Lorant?

Ein Gespräch am 5. Dezember 2013 mit Tamás Féner über fotografische Vorbilder und die erste Ausstellung des Capa-Zentrums in Budapest

Die Armierung des Blicks

Margaret Bourke-Whites Fotografien aus dem Zweiten Weltkrieg

Blick in den Ausstellungsraum: „Fotografien berühren“, ein Projekt des Ethnologen Michael Kraus und des Szenografiebüros chezweitz

Wenn Bilder plötzlich lächeln

Die Ausstellung „Fotografien berühren“ in Berlin

Otto Lehmann: Sieben Aufnahmen zur Tropfenbildung von Flüssigkristallen, aufgenommen mit einem Projektions-Kristallisationsmikroskop, 29 x 21 cm, Silbergelatine, um 1904.
Die jungen Bewohner des Kinderheims in Fót/Ungarn 1972 mit ihren neuen “Pajtás“ (Kumpel) Kameras. Die Geräte waren ein Geschenk der Forte-Fabrik, des Nachfolgers der ungarischen Kodak-Fabrik in Vác. Die Produktionsstätte, die den mittelosteuropäischen Markt mit Kodak Produkten versorgen sollte, wurde bereits 1912 gegründet. Wegen des Ersten Weltkriegs konnte sie jedoch ihre Arbeit erst 1922 aufnehmen. Nach der Verstaatlichung 1948 trug die Fabrik den Namen “Forte“ und stellte v.a. Fotopapier und Filme für den Export sowie den ungarischen Markt her. Auf dem Bild sind rechts im Hintergrund der Gründungsdirektor des Kinderheims, Dr. Lajos Barna, und ein Vertreter der Forte-Fabrik zu sehen.
Altglienicke, 24. April 1956: Westliche Fotografen werden nach Ost-Berlin bestellt, um dort die Aufdeckung der Spionageaktion der CIA „Operation Gold“ zu dokumentieren.
Mehrere alte Fotoapparate vor gelbem Hintergrund.

Visual History

Institutionen und Medien des Bildgedächtnisses

„Aids kommt aus Afrika, alle westlichen Medien sprechen davon“

Safer Sex und Solidarität

Die Sammlung internationaler Aidsplakate im Deutschen Hygiene-Museum - vorgestellt von Susanne Roeßiger in den „Zeithistorischen Forschungen“ Heft 3/2013

„Familie E. (Ärztin, Archäologe) am Esstisch“ (Berlin, Mai 1985)

Dokumentarische Fotografie und visuelle Soziologie

Christian Borcherts „Familienporträts“ aus der DDR der 1980er-Jahre von Agneta Jilek

Das International Center of Photography wurde 1974 auf die Initiative des Fotografen Cornell Capa hin gegründet. Das New Yorker Institut soll als Vorbild für die Ausrichtung des Capa-Zentrums in Budapest dienen.

Zu Gast bei Yva

Auftaktveranstaltung des Projekts „Visual History“ im Berliner Hotel Bogota