Die Sonderkommando-Fotografien aus Auschwitz-Birkenau

Entstehung, Autorenschaft und Überlieferung – eine Rekonstruktion

Im Folgenden wird den grundlegenden Fragen zur Entstehungsgeschichte und Urheberschaft der Sonderkommando-Fotografien aus Auschwitz-Birkenau nachgegangen: Wie gelangte die Kamera zum Sonderkommando? Wer war der mutmaßliche Fotograf der Aufnahmen? Wo und wann wurden die Fotos gemacht? Wie viele Aufnahmen entstanden insgesamt und in welcher Reihenfolge?

CfP: Visuelle Bestände im Fokus: Metadaten als Basis zukunftssicherer Bildarchive

Leibniz-Institut für Länderkunde: Beiträge für die Workshop-Reihe „Metadaten“ des Kompetenzfelds „Visuelle Regionale Geographien“ – Abstracts bis 10. Juli 2026

Ankündigung und Call for Papers: Die Workshop-Reihe „Metadaten“ des Kompetenzfelds Visuelle Regionale Geographien am IfL startet mit ihrem ersten Teil. Gesucht werden Beiträge, die Best Practices der Bilderschließung im Archiv vorstellen und kritisch reflektieren.

Die Überwachenden

Rezension: Philipp Springer, Die Hauptamtlichen. Fotografische Einblicke und biografische Skizzen aus den Akten des Ministeriums für Staatssicherheit

Nicht ohne Grund bezeichnete Karin Hartewig das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) einst als „Erichs Fotoladen“. Die zunächst beinahe lapidar wirkende Formulierung erweist sich bei näherer Betrachtung als außerordentlich treffend: Fotografie stellte einen wesentlichen Bestandteil der geheimpolizeilichen Praxis des MfS dar. Als Mittel der Observation, der Informationsspeicherung und nicht zuletzt der Repression entstanden im Laufe der Zeit mehrere Millionen Fotografien.

Schriftzug des neuen Capa-Zentrums in Budapest.

Themendossier: Robert Capa und seine Nachfolger

Die Institutionalisierung der modernen ungarischen Fotografie, von Eszter Kiss

Das Logo des Robert Capa Zentrums für zeitgenössische Fotografie in Budapest.

„Ein großes Fest und eine Belastungsprobe“

Das Capa-Zentrum in Budapest eröffnet unter großem Andrang seine erste Ausstellung „Zeitgenössische Bildprojektionen“

Fotograf, Bildredakteur, Ausbilder, Dozent, Jurymitglied, Leiter des ungarischen Fotografenverbandes ... – Tamás Féner war und ist seit Ende der 1950er-Jahre in den verschiedensten Funktionen in der ungarischen Fotografie zugegen.

Capa, Hajas und/oder Lorant?

Ein Gespräch am 5. Dezember 2013 mit Tamás Féner über fotografische Vorbilder und die erste Ausstellung des Capa-Zentrums in Budapest

Die Armierung des Blicks

Margaret Bourke-Whites Fotografien aus dem Zweiten Weltkrieg

Blick in den Ausstellungsraum: „Fotografien berühren“, ein Projekt des Ethnologen Michael Kraus und des Szenografiebüros chezweitz

Wenn Bilder plötzlich lächeln

Die Ausstellung „Fotografien berühren“ in Berlin

Otto Lehmann: Sieben Aufnahmen zur Tropfenbildung von Flüssigkristallen, aufgenommen mit einem Projektions-Kristallisationsmikroskop, 29 x 21 cm, Silbergelatine, um 1904.
Die jungen Bewohner des Kinderheims in Fót/Ungarn 1972 mit ihren neuen “Pajtás“ (Kumpel) Kameras. Die Geräte waren ein Geschenk der Forte-Fabrik, des Nachfolgers der ungarischen Kodak-Fabrik in Vác. Die Produktionsstätte, die den mittelosteuropäischen Markt mit Kodak Produkten versorgen sollte, wurde bereits 1912 gegründet. Wegen des Ersten Weltkriegs konnte sie jedoch ihre Arbeit erst 1922 aufnehmen. Nach der Verstaatlichung 1948 trug die Fabrik den Namen “Forte“ und stellte v.a. Fotopapier und Filme für den Export sowie den ungarischen Markt her. Auf dem Bild sind rechts im Hintergrund der Gründungsdirektor des Kinderheims, Dr. Lajos Barna, und ein Vertreter der Forte-Fabrik zu sehen.
Altglienicke, 24. April 1956: Westliche Fotografen werden nach Ost-Berlin bestellt, um dort die Aufdeckung der Spionageaktion der CIA „Operation Gold“ zu dokumentieren.
Mehrere alte Fotoapparate vor gelbem Hintergrund.

Visual History

Institutionen und Medien des Bildgedächtnisses

„Aids kommt aus Afrika, alle westlichen Medien sprechen davon“

Safer Sex und Solidarität

Die Sammlung internationaler Aidsplakate im Deutschen Hygiene-Museum - vorgestellt von Susanne Roeßiger in den „Zeithistorischen Forschungen“ Heft 3/2013

„Familie E. (Ärztin, Archäologe) am Esstisch“ (Berlin, Mai 1985)

Dokumentarische Fotografie und visuelle Soziologie

Christian Borcherts „Familienporträts“ aus der DDR der 1980er-Jahre von Agneta Jilek

Das International Center of Photography wurde 1974 auf die Initiative des Fotografen Cornell Capa hin gegründet. Das New Yorker Institut soll als Vorbild für die Ausrichtung des Capa-Zentrums in Budapest dienen.

Zu Gast bei Yva

Auftaktveranstaltung des Projekts „Visual History“ im Berliner Hotel Bogota