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Anna Kokenge studiert Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie arbeitet am dortigen Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte und in der Deutschen Kinemathek, dem Museum für Film und Fernsehen.
David Rojkowski ist Soziologe und Fotograf sowie Redakteur des Magazins „Leica Fotografie International (LFI)“. Darüber hinaus arbeitet er als freier Kurator und war an zahlreichen fotografischen und historischen Ausstellungen beteiligt, darunter zuletzt „Nachbilder. Wechselnde Perspektiven auf Hiroshima" sowie „Bruchstücke '45. Von NS-Gewalt, Befreiungen und Umbrüchen in Brandenburg“.
Ulrike Koppermann ist Literaturwissenschaftlerin und Historikerin sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen im Rahmen des EU-Projekts (Horizon2020) „Visual History of the Holocaust. Rethinking Curation in the Digital Age“. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit der Verwendung von Fotografien in Ausstellungen über die Shoah.
Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Historischen Urbanistik in Berlin. Masterarbeit zum Thema „Tropenbau aus Hohenschönhausen? Exportvorhaben der Bauakademie der DDR nach Maputo, 1981-89“. Seit 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Art in Networks — The GDR and its Global Relations“ an der TU Dresden.
Anne Vitten studierte Anglistik und Geschichtswissenschaften in Köln und Berlin. Sie promoviert am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin bei Prof. Dr. Michael Wildt zum Thema „Unbequeme Konkurrentinnen" – Die frühe fotografische Ausbildung von Frauen im Berliner Lette-Verein ab 1890. Sie ist Mitgründerin des interdisziplinären Arbeitskreises Foto:Diskurs, berufenes DGPh-Mitglied und arbeitet als freiberufliche Historikerin zur Fotografie- und Geschlechtergeschichte.
Anika Kreft ist Historikerin und Osteuropawissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Stalinismus. Als Kuratorin und Zuständige für Ausstellungsmedien realisierte sie verschiedene Projekte, beispielsweise Ausstellungen zum sowjetischen Fotojournalismus und zum Zweiten Weltkrieg sowie die App „Das Deutsche Technikmuseum“. Bei der Kulturstiftung der Länder berät sie kulturelle Einrichtungen bei ihrer digitalen Transformation. Auswahl Projekte: Ausstellungen „Von Casablanca nach Karlshorst“ (Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst) und „Angst. Eine deutsche Gefühlslage?“ (Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik), App „Deutsches Technikmuseum“ und Ausstellung „Der Mensch bei der Arbeit“.
Armin Kille ist Doktorand am Institut für Neuere Geschichte der Universität zu Köln bei Prof. Dr. Jens Jäger und forscht zur Privatfotografie im Krieg. Er arbeitet im Büro für Geschichtsforschung „history-today“ in Köln.
Felix Koltermann ist promovierter Kommunikationswissenschaftler und arbeitet zu den Themen internationaler Fotojournalismus, visuelle Medienkompetenz und zeitgenössisches Fotobuch. Am Studiengang „Fotojournalismus und Dokumentarfotografie“ der Hochschule Hannover leitet er ein Post-Doc Forschungsprojekt über bildredaktionelle Praktiken im digitalen Zeitungsjournalismus. Zuletzt hat Felix Koltermann das Buch „Fotoreporter im Konflikt – Der internationale Fotojournalismus in Israel/Palästina“ publiziert.
Prof. Dr. Melanie Franke studierte Kunstgeschichte, Romanistik und Bildende Kunst an der Humboldt-Universität und an der Universität der Künste in Berlin. Sie wurde zwei Mal von der DFG gefördert: für ihre Dissertation über „Anti-Form“, die sie im Berliner Graduiertenkolleg Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses verfasste (betreut von Philipp Ursprung, Zürich), und als Post-Doc an der Universität Hamburg-Harburg. Nach dem Museumsvolontariat an der Berliner Nationalgalerie war sie Abteilungsleiterin am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft in Zürich. Seit 2009 arbeitet sie als Professorin für Kunstgeschichte und Forschung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel.

