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Meltem Kücükyilmaz studierte Europäische Kultur und Wirtschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Von Juli 2018 bis Juni 2020 erhielt sie das Museums-Stipendium „Kulturelle Vielfalt und Migration“ der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und arbeitete am Ruhr Museum, am Deutschen Hygiene Museum sowie am Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig. 2020 und 2021 koordinierte sie das internationale Projekt „Wir sind von hier. Türkisch­Deutsches Leben 1990. Fotografien von Ergun Çağatay“. Sie konzipierte das Begleitprogramm der Nachfolgeausstellung „Mustafas Traum. Fotografien von Henning Christoph zum türkischen Leben in Deutschland 1977 – 1979“ und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Ausstellung „Hände weg vom Ruhrgebiet! Die Ruhrbesetzung 1923 – 1925“. Sie ist weiterhin als Diversity-Beauftragte am Ruhr Museum in Essen tätig.
Dr. Silja Pitkänen beschäftigt sich mit visuellen Quellen der Sowjetunion und interessiert sich allgemein für Bilder als historische Quellen. Ihre Dissertation behandelte Fotografien aus den 1930er Jahren und aus der UdSSR, die zur Propaganda verwendet wurden. Bis 2024 nimmt sie an einem Forschungsprojekt mit dem Titel „Changing Means of Visual Health Promotion and the Construction of Ideal Citizenship" teil.
Sarah Bugenhagen studiert Geschichte und Biologie auf Lehramt an der Universität Potsdam. Neben dem großen Interesse an der zukünftigen Lehre interessiert sie sich insbesondere für die Geschichte des 20. Jahrhunderts und die digitalisierten Möglichkeiten der Wissenschaftskommunikation.
Dr. Rieke C. Harmsen ist Kunsthistorikerin, Digitalexpertin und Kuratorin für crossmediale Projekte. Die promovierte Publizistin hat den bundesweiten Fotowettbewerb für sozialpolitische Fotografie „Lagois-Fotowettbewerb“ begründet, der seit 2008 alle zwei Jahre ausgerichtet wird und mit einer Wanderausstellung verbunden ist. Als Social Entrepreneurin hat sie die Ausstellungsplattform www.ausstellung-leihen.de für die Vermietung und Produktion von Plakat-Ausstellungen für den Nonprofitbereich gegründet.
Dirk Dietz ist von Haus aus Sozialwissenschaftler, er studierte in Hamburg und Bremen. Sein Berufsleben verbrachte er als Journalist in Frankfurt a.M. Derzeit studiert er an der Fernuniversität Hagen im Masterstudiengang „Geschichte Europas“. Sein Buch „‚Der Todestango‘. Ursprung und Entstehung einer Legende“ erschien 2022 bei Transcript.
Die Historikerin Mareike Otters ist Veranstaltungs- und Sonderausstellungsreferentin in der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen sowie Ausstellungskuratorin. Sie promoviert an der Universität Siegen im Bereich Visual Culture mit einer Arbeit zu Visualisierungen der Verbrechen in KZ-Gedenkstätten.
Dr. (hab.) Roma Sendyka is a professor at the Jagiellonian University in Kraków, Department of Anthropology of Literature and Cultural Studies, and co-founder and founding director of the Research Center for Memory Cultures. Focusing on bystanders’ policies of memory she cooperates with museum panels, artists and curators addressing difficult pasts. She specializes in cultural theory, visual culture studies, and memory studies.
Dr. Karin Kanter ist Kuratorin und Leiterin der Graphischen Sammlung des Kulturhistorischen Museums Magdeburg. Sie studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Erziehungswissenschaften an der Universität Tübingen mit Studienaufenthalten in Perugia und Wien.